Leseturm. Literaturkreis Merseburg



Der Leseturm ist eine freie und weitgehend offene Vereinigung von Autoren und Literaturfreunden aus Merseburg und der weiteren Umgebung in Mitteldeutschland.

Wir veranstalten regelmäßig Lesungen und treffen uns etwa alle zwei Monate, um unsere literarischen Projekte zu besprechen.

Gleich ob Profi oder Laie, machen Sie mit und kontaktieren Sie uns gern jederzeit.

Lesungen & Termine 2022 aktuell

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xxxxx, xx.xx.20xx, xx:00 Uhr, xxxxx [unbestimmt verschoben]

Tilo B. (Buschendorf) liest aus seinem Buch

Alltägliche Sensationen II



Merseburger Zaubergeschichten

Anthologie anlässlich des 180-jährigen Jubiläums der Wiederentdeckung der Merseburger Zaubersprüche

Leseturm. Literaturkreis Merseburg

252 Seiten

ISBN 9783943519532


Vielen Dank an alle die mitgemacht haben!

Die Geschichten und Gedichte in der vorliegenden Anthologie „Merseburger Zaubergeschichten“ sind im Ergebnis eines Schreibwettbewerbs entstanden, zu dem die Merseburger Autorengruppe „Leseturm“ aufgerufen hatte. Anlass war das 180-jährige Jubiläum des Wiederauffindens der „Merseburger Zaubersprüche“ in der Bibliothek des Domkapitels zu Merseburg von dem Historiker Georg Waitz. Die zwei Zauberformeln gehören neben dem „Hildebrandslied“ zu den wenigen auf Althochdeutsch überlieferten Texten mit Bezug auf die vorchristliche germanische Mythologie und sind damit ein herausragendes Denkmal deutscher Literaturgeschichte. Aber auch in der alten mitteldeutschen Stadt Merseburg selbst gibt es zahlreiche „zauberhafte Orte“, welche die Autoren dieser Anthologie für den interessierten Leser „wiederentdeckt“ haben. Lassen Sie sich verzaubern von den „Merseburger Zaubergeschichten“.





Pierre Kynast
Merseburg, 28.10.2020

Corona Maßnahmen

Das Thema "Corona-Maßnahmen" ist in Deutschland, Europa und der Welt von höchster Bedeutung. Ich halte es daher für wichtig, umfassend informiert zu sein.

Die tatsächliche Lage ist sehr schwer einzuschätzen, verlässt man sich nur auf die gängigen Medien, da diese sowohl die Vielfalt als auch die Tiefe an Information nicht abbilden, die bisher zu der Sache und den Akteuren vorliegen.

Das zivilgesellschaftliche Engagement zur Aufklärung der Situation ist bemerkenswert!

Ich möchte daher als Anregung auf einige alternative Informationsquellen hinweisen.

2020 NEWS

Aktuelle Nachrichten zu den Corona-Maßnahmen und verwandten Themen. Eine Initiative der Macher des Corona Ausschusses. https://2020news.de/

Corona Ausschuss

Die Stiftung Corona Ausschuss fördert in ihren Sitzungen seit Frühsommer 2020 ausführliche, tiefgehende und bemerkenswerte Information zu Tage und wirkt aktiv, auf dem Weg über die Gerichte, auf eine Aufklärung hin. https://corona-ausschuss.de/

Die Great Barrington Erklärung

"Als Epidemiologen für Infektionskrankheiten und Wissenschaftler im Bereich des öffentlichen Gesundheitswesens haben wir ernste Bedenken hinsichtlich der schädlichen Auswirkungen der vorherrschenden COVID-19-Maßnahmen auf die physische und psychische Gesundheit und empfehlen einen Ansatz, den wir gezielten Schutz (Focused Protection) nennen." https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

Anwälte für Aufklärung

"Wir sind eine Gruppe von unabhängigen Anwälten die sich vernetzt hat, um auf den unterschiedlichen Rechtsgebieten bei der Aufklärung der angeblichen Pandemie zu helfen und juristische Antworten auf die sich dabei stellenden Fragen zu finden." https://www.afa.zone/

Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland

Machen Sie mit

Sie schreiben selbst? Mit dem Leseturm können Sie Lesungen veranstalten, Ihre Bücher bewerben und Ihre Projekte mit anderen Schriftstellern besprechen.

Ihre Kolumne, Kurzgeschichte, Essay, Lyrik, Veriss, Prosa ...

Wenn Sie kurze Texte oder Artikel veröffentlichen möchten, schicken Sie sie uns. Wenns passt, veröffentlichen wir Sie auf diesen Seiten. E-Mail an: leseturm@pkp-verlag.de



Pierre Kynast
Merseburg, 12.04.2021

Der deutsche Philosoph Immanuel Kant hat vor über 200 Jahren zwei schöne, gute und wahre Gedanken präzise zum Ausdruck gebracht. Es braucht ein wenig Mut, Kraft und Willen, sie auf sich selbst anzuwenden und nicht hochmütig darüber hinwegzugehen:

1.) Aufklärung ist der Austritt des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit.

2.) Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen.

Wo immer gesellschaftliche Organisationsformen benutzt werden, um von oben nach unten das Weltbild, den Willen oder auch nur die Unfähigkeit weniger vielen aufzuzwingen, können diese beiden Gedanken den Weg zu immer mehr Freiheit weisen: Schritt für Schritt Abhängigkeiten abbauen und immer selbstständiger denken und handeln.



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Pierre Kynast
Merseburg, 13.08.2019

Freiheit für Julian Assange!

"Wenn das Aufdecken von Verbrechen wie ein Verbrechen behandelt wird, dann werden wir von Verbrechern regiert." (Edward Snowden)

Das Interview mit Mathias Bröckers klärt über die Hintergründe der Verfolgung von Julian Assange auf.

Reihardt O. Hahn
Halle an der Saale, 14.11.2021

Rede in Halle zum Volkstrauertag

Meine Damen und Herren!

Wir haben uns am Volkstrauertag hier zusammengefunden, um der Opfer von Krieg und Gewalt zu gedenken.

Ich bin im März 1947 geboren. Später hörte ich, der Winter 1946 - 1947 wäre der härteste Winter des 20. Jahrhunderts gewesen. Das war mein Lebensbeginn und es sollte noch mehr geschehen in einer Zeit, in der das Wort Klima noch ein wissenschaftlicher Begriff gewesen war. Der Sommer 1947 war der zweitwärmste aller Zeiten seit der Temperaturerfassung und noch etwas möchte ich dazu fügen, in meiner Generation gab es in „Mitteleuropa“ keinen Krieg.

Ich gehöre der ersten Generation an, die vielleicht gelebt hat ohne scharfe Granaten, Brandbomben, legalisierten Morden und vor allem ohne unmittelbare Furcht vor dem plötzlichen, gewaltsamen Tod. Lebt meine Generation in einem goldenen Zeitalter? Kein Hunger? Keine Angst? Kein Krieg? 76 Jahre Gewöhnung an einen Frieden, den man vielleicht bezahlt hat?

Ja, es gab sie, die Opfer in meiner Familie. Vier Brüder meiner Mutter starben im II Weltkrieg und auch mein Vater, der 11 Verwundungen in fünf Jahren nach Hause trug und nur weinte, erzählte jemand eine Geschichte über den Krieg. Vater wurde nie mehr gesund. Fragte man ihn nach dem Krieg, so schob er das Hemd über den Gürtel etwas hoch oder er krempelte das Hosenbein nach oben. Er hinkte und der Splitter im Kopf, der brachte ihn 1960 nachträglich um. Uns Kindern sagte man, der Splitter sei im Kopf gewandert.

Da gibt es aber noch ein Opfer, mein jüngerer Bruder. Er ist 2007 verstorben. Wie konnte das passieren? 1964 wollte er im Winter über die Havel nach Westberlin, er wurde angeschossen. Sein Ziel war unsere Mutter, die im Westen war. Mein Bruder hielt das eben weniger aus als ich, ohne Mutter und Geschwister zu sein. Die Teilung unseres Landes war sein Problem und es war ein Problem aller und auch der Politik. Mein jüngerer Bruder wollte frei sein. Dieser Wille brachte ihn anderthalb Jahre nach Torgau, zweieinhalb Jahre Rüdersdorf in die Kalkbrüche, und er wurde als renitent eingestuft. Später ging er auf Jahre in die Haft, er war in der Schwarzen Pumpe und später noch in Bautzen I. Erst 1989 kam er weg von diesem Leben und er war so geschwächt, wie einst unser Vater. Nur, er war ein Opfer der neuen, der sozialistischen Gewalt.

Meine Mutter, eine mutige Frau und ein Mensch mit vitaler Lebenskraft, lebte bis 2010. Heute kann ich nur um meine Mutter wahrhaftig trauern. Ihr Tod mit 93 Jahren war mit Trost und mit erfüllter Liebe verbunden. Den Tod meines jüngeren Bruders kann ich bis heute nicht wahrhaftig betrauern. Da ist noch Wut in mir auf das geteilte Deutschland, auf die Nachkriegszeit und auf den, wie man ihn nannte, antifaschistischen Schutzwall.

Vielleicht gibt es bald ein Gesetz gegen Wut oder Zorn, gegen Hass haben wir ja schon eins erdacht. Oder vielleicht ein Gesetz für die Schuld, eines gegen die Liebe und eine staatliche Pflicht zur ewiglichen Buße? Wir hätten es doch vielleicht alle leichter, überließen wir die Ethik und die Moral dem Gesetzgeber? Noch früher war das noch anders, vor den Verboten gab es Gebote: Du sollst nicht töten - zum Beispiel.

Nicht allein die Strafe, erst der Tod ist der letzte Ausweg aus lebendiger Schuld. Schuld kommt und geht mit Menschen und nicht mit Kollektiven oder Nationen. ...

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Bücher der Leseturm Autoren






Leseturm Autoren

Adler, Johanna
Buschendorf, Tilo
Deutsch, Thomas
Gehre, Peter
Hahn, Reinhardt O.
Hermann, Ingrid
Hüneburg, Erik
Kynast, Pierre
Night, Selenia
Oversberg, Regina
Paul, Rüdiger
Schmelz, Ingeborg
Weber, Hans-Dieter
Werner, Dr. Dietrich
Wiesner, Nils

Nächste Autorenrunde

xxxxx, xx.02.2021, 18:00 Uhr

bei Hans-Dieter Weber,
Zu den Teichen 52A, 06217 Merseburg OT Atzendorf

Die Runde ist offen. Kommen Sie gern auch unangemeldet vorbei.

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Schreibwerkstatt für Kinder und Jugendliche

Die Runde ist offen. Kommt gerne auch unangemeldet vorbei. Die nächsten Termine für die Schreibwerkstatt sind, jeweils Dienstag, 16:30 Uhr in der Stadtbibliothek Walter Bauer, Merseburg, König-Heinrich-Straße 20 (obere Etage):

Zur Zeit gibt es keine Termine für die Schreibwerkstatt.



Über uns, den Leseturm Literaturkreis Merseburg

Der Leseturm ist eine offene und freie Vereinigung von Autorinnen und Autoren aus Merseburg und der weiteren Umgebung in Mitteldeutschland. Wir veranstalten Lesungen, tauschen uns über unsere Projekte aus und laden alle Literaturinteressierten aus der Region ein, sich zu beteiligen.

Kontaktieren Sie uns gern jeder Zeit.


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